Thread: Die deutsche Wiedervereinigung

Results 1 to 11 of 11

  1. #1
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    Nun sind fast zwanzig Jahre ins Land gegangen, und die Wessis und Ossis haben die Sache immer noch nicht auf Reihe gekriegt. Vereint sind sie schon, aber immer noch getrennt.

    Also, was hätte man damals anders machen können, um die Vereinigung "im Kopf" zu vollziehen?

    Die Frage interessiert mich deshalb, weil ich nicht nur etwas mehr als ein Jahr in der damaligen DDR verbrachte, sondern auch fünf Jahre (Januar 1990 bis Februar 1996) in der "ehemaligen DDR", genaugenommen in Cottbus. Das ist eine Stadt in der Mark Brandenburg, und nicht irgendein Kaff in dem Pfennig Sachsen.

    Meinungen dazu?

    MsG

    PS: Zisch n Forum zwar füer Schwabe, abba hett's öppe wo cha' a chli Swiitzerdütsch au' no'? Mer chönne zämme öppis üeben, oder?
    Fünf Minuten vor der Zeit ist des Soldaten Pünktlichkeit, der Sanitäter kommt zehn Minuten später.
  2. #2
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    Also, was hätte man damals anders machen können, um die Vereinigung "im Kopf" zu vollziehen?
    Der Weste hätte "die ehemalige BRD" werden können!

    Ich weiß wirklich nicht, wie man die Vereinigung besser gemacht hätte, denn ich verstehe nicht genau, wie sie eigentlich stattgefunden hat. Mir wurde erzählt, daß viele Fabriken nur für 1 DM verkauft wurden! Das hätte dem Zustand sicher nicht helfen können. Jene Fabriken hätten auch nicht sofort geschloßen werden sollen. Aber noch mal, ich habe dieses Thema wirklicht nicht studiert. Man liest oft über die sogenannte "Ostalgie", schaut solche Filme und Sendungen wie Good Bye Lenin und die DDR Show, aber da ich gar keine Ossis kenne (Ich kenne fast keine Deutschen&#33, weiß ich nicht, was die davon halten.

    Was halltest du davon denn?

    PS: Zisch n Forum zwar füer Schwabe, abba hett's öppe wo cha' a chli Swiitzerdütsch au' no'? Mer chönne zämme öppis üeben, oder?
    ????
    Einmal hab ich ein Interview mit einem schweizerischen Filmschauspieler ferngeschaut, und ohne die Untertitel hätte ich nichts verstanden!
    Formerly "Keine Kaufhallen mehr!"
    ------------------------------------------------
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  3. #3
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    Fast die Hälfte der Ostdeutschen wollen die DDR zurück! Offenbar ging es vielen Menschen in der DDR besser als heute in der BRD. Heute gehört Ostdeutschland zu den ärmsten Regionen, mit der höchsten Arbeitslosigkeit. Viele Leute müssen von Hartz 4 leben. Auch die Lohnunterschiede sind zwischen Ost und West sehr enorm.

    1989 wollte die Masse der Bevölkerung in den Westen, weil von dort viele Heilsversprechen kamen. Viele Luxusgüter konnte der kapitalistische Osten (war ja kein Sozialismus) nicht bieten. Beispielhaft sind dafür sind Bananen, die DDR Bürger nicht bekommen konnten.

    [img]https://www.titanic-magazin.de/shop/images/default_shop/PK-ZonengabyPK.jpg' border='0' alt='user posted image' class='attach' />

    Das Bild ist von dem deutschen Satiremagazin "Titanic"

    Der Westen nutzte die Wiedervereinigung zu einer antikommunistischen Kampagne und den Osten gab man dem Ausverkauf preis, ganz nach Vorbild des westlichen Kapitalismus...
  4. #4
    PermanentRevolutionary Marxist Committed User
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    Originally posted by cherx@December 15, 2007 07:30 pm
    Fast die Hälfte der Ostdeutschen wollen die DDR zurück! Offenbar ging es vielen Menschen in der DDR besser als heute in der BRD. Heute gehört Ostdeutschland zu den ärmsten Regionen, mit der höchsten Arbeitslosigkeit. Viele Leute müssen von Hartz 4 leben. Auch die Lohnunterschiede sind zwischen Ost und West sehr enorm.

    1989 wollte die Masse der Bevölkerung in den Westen, weil von dort viele Heilsversprechen kamen. Viele Luxusgüter konnte der kapitalistische Osten (war ja kein Sozialismus) nicht bieten. Beispielhaft sind dafür sind Bananen, die DDR Bürger nicht bekommen konnten.
    Ja, und es gibt auch die Aufmarsch des Faschismus im Osten (Ich denke mehr als im Westen). Es gibt keine Sicherheit mehr und viele Junge suchen die Sicherheit who die Arbeiter in 1933 die "gefunden" haben: Nationalsozialismus.
    “Where the worker is regulated bureaucratically from childhood onwards, where he believes in authority, in those set over him, the main thing is to teach him to walk by himself.” - Marx

    "It is illogical and incorrect to reduce everything to the economic [socialist] revolution, for the question is: how to eliminate [political] oppression? It cannot be eliminated without an economic revolution... But to limit ourselves to this is to lapse into absurd and wretched ... Economism." - Lenin

    "[During a revolution, bourgeois democratic] demands [of the working class] ... push so hard on the outer limits of capital's rule that they appear likewise as forms of transition to a proletarian dictatorship." - Luxemburg

    “Well, then go forward, Tower of Bebel! [August] Bebel is one of the most brilliant representatives of scientific international socialism. His writings, speeches and works make up a great tower, a strong arsenal, from which the working class should take their weapons. We cannot recommend it enough… And if the [International] deserves to be named Tower of Bebel... well, then we are lucky to have such a Tower of Bebel with us.” - Vooruit
  5. #5
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    Ja, und es gibt auch die Aufmarsch des Faschismus im Osten (Ich denke mehr als im Westen). Es gibt keine Sicherheit mehr und viele Junge suchen die Sicherheit who die Arbeiter in 1933 die "gefunden" haben: Nationalsozialismus.
    Die Arbeiterbewegung war in der Weimarer Republik der größte Gegner der Faschisten. Hier hatten sie am wenigstens Unterstützung. Es waren ganz andere die die NSDAP gewählt und unterstützt haben.
    Der deutsche Imperialismus sah sich gezwungen die Faschisten an die Macht zu bringen, weil gerade die Arbeiterbewegung, sowie die KPD erstarkte. Die Arbeiter waren immer rot!
  6. #6
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    (edit: ich have probiet die Dinger besser zu erklären)

    Sie sagen dass die Arbeiterklasse kaum die National-Sozialisten unterstützt hat? Dass sie immer rot gebleben ist?

    Ich glaube nicht dass nur die Kleinbürger die Faschisten an die Macht gebracht haben. Warum nannten die Faschisten sich Nationalsozialisten, wenn die Arbeiterklasse immer rot gebleben ist? Ich denke, das Kleinbürger nie für Socialisten wählen, doch wenn die Faschisten das Sozialismus in ihren Namen setzen, denn könnte das bedeuten dass es möchlich war um viele Arbeiter zu gewinnen. Wenn es unmöglich schien die Arbeiterklasse zu überzuegen denn würden die Faschisten nie getraut haben, sich irgendeine Art Sozialisten zu nennen.

    (Entschuldigung, Mein Deutsch ist nicht so gut).
    Last edited by Tower of Bebel; 30th January 2008 at 18:42.
    “Where the worker is regulated bureaucratically from childhood onwards, where he believes in authority, in those set over him, the main thing is to teach him to walk by himself.” - Marx

    "It is illogical and incorrect to reduce everything to the economic [socialist] revolution, for the question is: how to eliminate [political] oppression? It cannot be eliminated without an economic revolution... But to limit ourselves to this is to lapse into absurd and wretched ... Economism." - Lenin

    "[During a revolution, bourgeois democratic] demands [of the working class] ... push so hard on the outer limits of capital's rule that they appear likewise as forms of transition to a proletarian dictatorship." - Luxemburg

    “Well, then go forward, Tower of Bebel! [August] Bebel is one of the most brilliant representatives of scientific international socialism. His writings, speeches and works make up a great tower, a strong arsenal, from which the working class should take their weapons. We cannot recommend it enough… And if the [International] deserves to be named Tower of Bebel... well, then we are lucky to have such a Tower of Bebel with us.” - Vooruit
  7. #7
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    Sie sagen dass die Arbeiterklasse kaum die National-Sozialisten unterschtutzt haben? Ich glaube nicht dass nur Kleinbürger die Faschisten an die Macht gebracht haben. Warum haben die Faschisten sich National-Sozialisten genennt, wenn die Arbeiterklasse immer rot gebleben ist? Ich denke, das Kleibürgertum hat nie die Sozialisten gewählt.

    (Entschuldigung, Mein Deutch ist nicht so gut).
    Bestünde die Möglichkeit, dass du deine Sicht der Dinger ein wenig ausweitest bzw. besser erklärst? Nur damit, dass wir Normalmenschen die Gelegenheit haben, mitzureden bzw. eventuelle Gegenargumente anzubringen.

    Mein Deutch ist nicht so gut
    Lassen wir für die bis anhin vom Beitrag gestiftete Verwirrung gelten, Dennoch ist Aufklärung angrebracht, oder?

    MsG
    Fünf Minuten vor der Zeit ist des Soldaten Pünktlichkeit, der Sanitäter kommt zehn Minuten später.
  8. #8
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    @Rakunin
    Ja es ist ein bisschen verwirrend was Du schreibst. Willst Du in irgendeiner Form behaupten, dass die NSDAP sozialistisch war? Ich hoffe doch mal nicht!
    Der Faschismus ist nichts anderes als die aggressivste, reaktionärste Herrschaftsform des Imperialismus. Er richtet sich v.a. gegen die revolutionäre Arbeiterbewegung und den Sozialismus!
    Warum benutzen dann Faschisten Begriffe der Sozialisten? Das ist ihre Demagogie. Um fortschrittlich zu wirken missbrauchten sie Begriffe der Sozialisten. Und auch heute benutzen Neofaschisten gerne Symbole der Linken, wie Che Guevara oder Palituch.

    die NSDAP hatte insbesondere Anhänger in den kleinbürgerlichen Zwischenschichten und dem sogenannten "Lumpenproletariat". Die Arbeiter konnte sie nie gewinnen. Sie waren in der SPD oder der KPD organisiert.
    Heute ist das leider nicht mehr so, dass die meisten Arbeiter "rot" sind! Die SPD ist klar eine Systempartei. Sie unterscheidet sich nicht von anderen bürgerluichen Parteien. Und die Kommunistische Partei ist zu schwach.
  9. #9
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    @Rakunin
    Ja es ist ein bisschen verwirrend was Du schreibst. Willst Du in irgendeiner Form behaupten, dass die NSDAP sozialistisch war? Ich hoffe doch mal nicht!
    Nein, ich glaube nicht dass Faschisten Sozialistisch sind . Sondern viele (populistische) Faschisten haben gesagt dass sie Sozialisten waren, besser Nazionalistische Sozialisten, um die Unterstützung der Arbeiterklasse zu gewinnen.

    Ich habe gelezen, dass die Faschisten das Wort Sozialismus (wie in Nazionalsozialismus) verwendet haben um die Arbeiter zu überzeuchen NSDAP zu wählen. Aber... du hast gesagt dass die Arbeiter immer SPD oder KPD gewählt haben ("... immer rot gebleben). Wenn du Richt hast verstehe ich nicht warum denn das Wort sozialismus mit nazionalismus kombiniert geworden ist. Warum haben die Faschisten sich nicht direkt Nazionalisten genannt ohn Sozialismus zu verwenden, weil ich denke dass die Kleinbürger und Lumpenproleten (?) nie im Sozialismus geglaubt haben.
    Vielleicht zuche ich ein Antwort den du mir nicht geben könnte weil Faschisten Idioten sind .
    Last edited by Tower of Bebel; 30th January 2008 at 22:45.
    “Where the worker is regulated bureaucratically from childhood onwards, where he believes in authority, in those set over him, the main thing is to teach him to walk by himself.” - Marx

    "It is illogical and incorrect to reduce everything to the economic [socialist] revolution, for the question is: how to eliminate [political] oppression? It cannot be eliminated without an economic revolution... But to limit ourselves to this is to lapse into absurd and wretched ... Economism." - Lenin

    "[During a revolution, bourgeois democratic] demands [of the working class] ... push so hard on the outer limits of capital's rule that they appear likewise as forms of transition to a proletarian dictatorship." - Luxemburg

    “Well, then go forward, Tower of Bebel! [August] Bebel is one of the most brilliant representatives of scientific international socialism. His writings, speeches and works make up a great tower, a strong arsenal, from which the working class should take their weapons. We cannot recommend it enough… And if the [International] deserves to be named Tower of Bebel... well, then we are lucky to have such a Tower of Bebel with us.” - Vooruit
  10. #10
    Join Date Jul 2007
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    @Rakunin
    Da hast du nochmal Glück gehabt

    Wie Du schon richtig gesagt hast, haben die Faschisten den Begriff National"sozialismus" verwendet um fortschrittlich zu wirken, um die Arbeiterklasse zu gewinnen.
    Viele bürgerliche Historiker, aber auch die Presse sprechen auch von national"sozialismus". Das verwirrt einige Menschen, weil sie glauben, Sozialismus hätte irgendetwas mit National"sozialismus" zu tun. Man muss einfach die Sache beim Namen nennen. es war Faschismus, die übelste und krasseste Form von Kapitalismus!
  11. #11
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    In Deutschland?
    Es ist aber so schwierig.Jetzt ist Deuscthland einer der Zentrum des Kapitalismus.
    Ost und West sind vereinigt gewesen nachdem Jahr 1989 nicht wahr?
    Let the ruling classes tremble at a communist revolution.
    Proleterians have nothing to lose but their chains.
    Working men of all countries,unite! Karl Marks

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