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AUF DER UNI, IN DEN FABRIKEN – GEGEN DIE DIKTATUR DES KAPITALS!
Am 17. November finden in Ljubljana Demonstrationen der Arbeiter statt. Die wichtigste Forderung der Gewerkschaft ist eine Lohnerhöhung, weiters richten sich die Proteste gegen das Marktdiktat und die Diktatur des Kapitals in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens sowie gegen die ungerechte Verteilung von „Prämien“. Die Gewerkschaften haben sowohl Studenten als auch Pensionisten zur Teilnahme an den Aktionen aufgerufen.
Der Aufforderung ist auch die Studentenbewegung „Autonome Tribüne“ (Avtonomna tribuna) gefolgt welche die Gewerkschaftsforderungen schon in einem öffentlichen Brief unterstützt und auch die Teilnahme an den Demos angekündigt hatte. Die Autonome Tribüne hatte auch bei der Vorkongressverhandlung der Freien Gewerkschaft mitgearbeitet, welche am 23. Oktober 2007 unter dem Titel „die Jugend und die Gewerkschaft“ an der Fakultät für Gesellschaftslehren abgehalten wurde. In dieser Verhandlung hat die Autonome Tribüne Ansichten zur gesellschaftlichen Situation und zu den angesagten Protesten vorgestellt, hat wichtige Punke für die Diskussion unterstrichen und die Gewerkschaften zum gemeinsamen Kampf und zur gemeinsamen Benennung der, sowohl Arbeiter als auch Studenten betreffenden Fragen, aufgerufen. Die Gewerkschaften begrüßen die Teilnahme der Autonomen Tribüne und haben noch einmal alle Studenten aufgefordert, dass sie sich den Demonstrationen anschließen.
Die AT wünscht neben der grundsätzlichen und solidarischen Unterstützung der Gewerkschaften - mit ihren Forderungen, durch die Protestversammlung eine breiter ausgelegte Kritik zu formulieren.
Innerhalb der AT kam es bereits zu inhaltlichen Debatten über Themen die am 17.11. in die Straßen Ljubljanas getragen werden sollen. Kritik an der allgemeinen gesellschaftlichen Situation, die kapitalistische Produktionsweise und die Beziehungen die aus einer solchen Produktionsweise in der Gesellschaft entstehen.
Der neoliberale Angriff auf alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens (insbesondere im Schul – und Gesundheitswesen), die Ungleichheiten auf dem Markt der Arbeitskraft, die Staatliche Überwachung und Repression und natürlich die Studentenproblematik, deren Entstehen eng mit den Ambitionen und Interessen des Kapitals verbunden ist.
In der AT wurde entschieden, dass für den 17.11. ein Autonomer Block organisiert wird. Auf diese Wiese werden die Studenten und alle anderen –vereint im Autonomen Block – den Aufruf der Gewerkschaften nachkommen.
Die AT ruft alle Studentinnen und Schülerinnen, sowie alle anderen auf, sich am 17.11. dem Autonomen Block anzuschließen, und auch an Vorbereitungsarbeiten für N17 mitzuwirken.
http://n17-n17.blogspot.com/