Thread: Internationale der anarchistischen Föderation

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    Internationale der anarchistischen Föderation

    von Anarchistische Föderation Rhein-Neckar-Pfalz - 03.05.2004

    Bericht vom 7. Kongress der Internationalen der Anarchistischen Föderationen in Besancon

    Vom 9. -12. April 2004 fand in Besançon der 7. Kongress der Internationalen der Anarchistischen Föderationen (IFA) statt.
    Bericht vom 7. Kongress der Internationalen der Anarchistischen Föderationen in Besancon

    Vom 9. -12. April 2004 fand in Besançon der 7. Kongress der Internationalen der Anarchistischen Föderationen (IFA) statt.

    Folgende Föderationen waren vertreten: Federazione Anarchica Italiana (FAI), Federación Libertaria Argentina (FLA), die russische Föderation (ADA), die tschechoslowakische Föderation (CSAF), Fédération Anarchiste Francophone (FAF). Anarchist Federation of Britain and Ireland, Federatión Anarquista Iberica (Spanien und Portugal) (FAI), Forum deutschsprachiger Anarchistinnen und Anarchisten (FDA).

    Aus Ländern, in denen noch keine in der IFA organisierten Föderationen existieren, beteiligten sich AnarchistInnen aus Uruguay, Venezuela und Belarus (Weißrussland).

    An dem Kongress nahmen insgesamt ca. 100 GenossInnen aus knapp 20 Ländern teil. Es wurde unter anderem die internationale Situation analysiert und über die Entwicklung der internationalen libertären Bewegung in den verschiedenen Ländern gesprochen. Außerdem wurde über die Rolle der IFA, ihre Ziele und Strategien für die weitere Entwicklung sowie über ihre Ausdrucksformen diskutiert.

    Die IFA versteht sich als Instrument der internationalen anarchistischen Bewegung zur Vorbereitung und Verwirklichung der sozialen Revolution. Ihre Prinzipien beruhen auf den Statuten, die auf dem Kongress der 1. Internationalen der Anarchisten 1872 in Saint-Imier/Schweiz beschlossen wurden. Sie selbst wurde 1968 in Carrara/Italien vor allem von italienischen, iberischen und bulgarischen AnarchistInnen gegründet. Voraus gegangen war ein internationaler anarchistischer Kongress, der 1958 in London stattfand, auf dem bereits der Aufbau einer internationalen anarchistischen Organisation diskutiert worden war. Der Londoner Kongress war das erste große internationale Treffen europäischer AnarchistInnen nach dem Zweiten Weltkrieg und nach der stalinistischen Machtübernahme im Osten Europas. Durch Faschismus und Stalinismus war die anarchistische Bewegung in fast ganz Europa nahezu ausgerottet worden. Die IFA wurde in Folge des Londoner Kongresses und unter dem Eindruck der Aufbruchsstimmung des Sommers 1968 von der Generation der Überlebenden und von der neuen Generation der 68er Bewegung gegründet und hat sich bis heute über weite Teile Europas ausgeweitet und Kontakte nach Nord- und Südamerika, Asien, Australien und Afrika geknüpft.

    Die IFA kämpft gemäß ihrer Prinzipienerklärung für ,,die Abschaffung aller Formen von Unterdrückung, sei sie wirtschaftlicher, politischer, sozialer, religiöser, kultureller oder sexueller Art”. Ihr Ziel ist ,,die Errichtung einer freien Gesellschaft ohne Klassen, Staaten oder Grenzen, auf Grundlage des anarchistischen Föderalismus und der gegenseitigen Hilfe”. Sie hat den Anspruch, den Anarchismus im Hinblick auf soziale und ökonomische Veränderungen ständig weiter zu entwickeln und zu modernisieren. Sie will deshalb allen, bis jetzt noch nicht in der IFA organisierten anarchistischen Föderationen, Gruppen und Initiativen prinzipiell offen stehen.

    Im deutschsprachigen Raum gibt es derzeit keine flächendeckende anarchistische Föderation, sondern lediglich das aus wenigen Personen und Gruppen bestehende Forum deutschsprachiger Anarchistinnen und Anarchisten (FDA). Das FDA ist aus der Initiative für eine anarchistische Föderation in Deutschland hervorgegangen (I-AFD), die sich 1989 gründete und einen Mitgliedsstatus bei der IFA inne hatte. Um die internationalen Kontakte nicht aufzugeben, wurde bei der Auflösung der I-AFD 2000 das FDA gegründet, das den IFA-Mitgliedsstatus von der I-AFD übertragen bekam. Inspiriert von einem IFA-Treffen, das Ostern 2003 in Mannheim stattfand, schlossen sich im Juni 2003 GenossInnen aus der Rhein-Neckar-Region und der Pfalz zur Anarchistischen Föderation Rhein-Neckar-Pfalz (AFRNP) zusammen, die dem FDA beitrat.

    Das FDA verfolgt neben der Aufrechterhaltung der internationalen Kontakte vor allem das Ziel, den Aufbau einer deutschsprachigen anarchistischen Föderation zu unterstützen. Die Voraussetzung für die Schaffung einer solchen Föderation ist allerdings ein funktionierendes Netzwerk lokaler anarchistischer Gruppen, die wiederum nach Möglichkeit in regionalen Föderationen organisiert sein sollten. Leider gibt es im deutschsprachigen Raum zur Zeit kaum erklärt anarchistische Gruppen und nur eine anarchistische Regionalföderation. Die deutschsprachigen AnarchistInnen sollten sich deshalb als solche organisieren. Bisher sind sie meist nur an Ein-Punkt-Bewegungen beteiligt, die sich gegen Faschismus, Rassismus, Atomkraft, Krieg, Patriarchat, Repression oder Sonstiges richten. Darüber hinaus fehlt eine offensives positives Eintreten für eine neue Gesellschaftsform, die all das ausschließt, wogegen bisher meist nur unzusammenhängend und defensiv Widerstand geleistet wird. Es fehlt eine nicht thematisch eingeschränkte Bewegung für eine grundlegend neue erstrebenswerte Gesellschaft. Eine Bewegung, die den Anarchismus als Alternative zu Kapitalismus, Staatskommunismus und sonstigen zivilisatorischen Sackgassen bekannt macht und eine Massenbasis für die notwendigen globalen Umwälzungen der Zukunft schafft.

    FDA im April 2004

    Weitere Informationen über die IFA, das FDA und die AFRNP findet Ihr auf der Homepage der IFA (die bald aktualisiert werden soll ) unter www.iaf-ifa.org und auf der sich im Aufbau befindlichen Homepage der AFRNP unter http://afrnp.free.de .



    e-Mail:: [email protected] ¦ Homepage:: http://afrnp.free.de/ ¦
    The main enemy is located in the own country!

    Wenn eine Gesellschaft alle Abenteuer zerstört, dann ist das einzige Abenteuer, das noch bleibt, sie selbst zu zerstören.

    Hoch die internationale Solidarität!
  2. #2
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    In diesem Bericht den ich von Indymedia entnommen und hier gepostet habe klingt durch das die anarchistische Bewegung in Deutschland sehr schwach ist und so gut wie keine Strukturen hat.

    Frage: warum ist die anarchistische Bewegung so schwach?

    Ich denke es liegt unter anderem daran das sich bei uns "die Autonomen" so stark etabliert haben, die sowohl anarchistische als auch kommunistische Ideen in sich vereinigen und somit kaum Platz und Notwendigkeit für eine eine anarchistische Bewegung erscheinen lassen... so meine idee

    Aber ich denke das auch der Anarchismus bei uns stärker werden wird, wenn wir es wollen!

    Viva Anarchia!
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    Hoch die internationale Solidarität!
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    Any chance you can translate this...
  4. #4
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    ha! TAT kann nicht sprechen sie Duestche! Er ist serhr doof!
    <span style=\'color:black\'>Culture sucks down words
    Itemise loathing and feed yourself smiles
    Organise your safe tribal war
    Hurt maim kill and enslave the ghetto</span>

    <span style=\'color:red\'>Life lies a slow suicide
    Orthodox dreams and symbolic myths
    From feudal serf to spender
    This wonderful world of purchase power</span>
  5. #5
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    ha&#33; TAT kann nicht sprechen sie Duestche&#33; Er ist serhr doof&#33;
    Well, this person just said something like; "ha&#33; You (?) can not speak German&#33; He is very stupid&#33;
    I dont know what TAT means. I can&#39;t believe I&#39;m taking German AS, I&#39;m the shittest in the class.
    "The class war begins in the desecration of our ancestors: millions of people going to their graves as failures, forever denied the experience of a full human existence, their being was simply cancelled out. The violence of the bourgeoisie's appropriation of the world of work becomes the structure that dominates our existence. As our parents die, we can say truly that their lives were for nothing, that the black earth which is thrown down onto them blacks out our sky."

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