Thread: Ums Ganze - Broschüre

Results 1 to 13 of 13

  1. #1
    Join Date Jul 2010
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    Default Ums Ganze - Broschüre

    Die geht bei uns momentan stark rum. Gibt es hier Leute die das Ding gelesen haben, eine Meinung oder Kritik dazu mitteilen oder diskutieren möchten?

    pdf gibts hier:
    htt p: //umsganze. de/pages /staatstext-bestellen-lesen .php
    [FONT="Times New Roman"]All the higher, more penetrating ideals are revolutionary. They present themselves far less in the guise of past experience than in that of probable causes of future experience, factors to which the environment and the lessons it has so far taught us must learn to bend. - William James

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  2. #2
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    ich habs gelesen, und finds nich so geil.
    einige ökonomische analysen sind vielleicht ganz interessant, aber nichts was man nicht besser bei marx nachlesen könnte.
    die wichtigsten dinge für ein "kommunistisches Bündnis" fehlen halt. wie bekämpft den kapitalismus? wo sind die widersprüche im system usw. und vor allem steht das nix zu klassenkampf, kampf gegen imperialismus usw drin.
  3. #3
    Join Date Jul 2010
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    Rep Power 8

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    Ich glaube bzgl Praxis ist das allgemein am falschen Platz, soll ja ein reines Theorieding sein. Gebe dir da aber recht, ein wenig klassenkämpferischer dürfte es schon sein. Beziehungsweise erhältst du den Eindruck "naja, wenn es eh nichts richtiges im falschen gibt setzte ich mich bis zur Weltrevolution hin und drehe Däumchen" und das kanns nicht sein. Das Ziel des Kommunismus lässt sich durchaus konstruktiv einbringen, und zwar indem Teilbereichskämpfe diesem quasi unterstellt und damit verknüpft werden.

    Wo ich mir auch nicht so sicher bin, ist die Einordnung des Nationalsozialismus. Ich bin schon der Meinung das der nicht allein nur über den Kamm eines völkische Antikapitalismus geschert werden kann und durchaus einen Zivilisationsbruch darstellt.

    Was den Kampf gegen den Imperialismus angeht, ich denke den wird mensch bei Ums Ganze eher vergeblich suchen. Da bin ich auch eigentlich recht dankbar für.

    Der Vorteil gegenüber Marx könnte sein das es komprimierter und zugänglicher ist, aber nicht so sehr wie es sein könnte.
    Ich finde es gut das sie nochmal explizit auf die Verflochtenheit von Staat und Kapital, Nationalimus und anderer kollektiver Identitäten hinweisen, ich denke für das, was die Broschüre können möchte ist sie ganz gut gelungen.
    Dass das nicht ausreicht ist mir auch klar, aber ich habe auch nicht damit gerechnet de nKönigsweg zur Weltrevolution auf dem Silbertablett zu bekommen als ich sie aufgeschlagen habe.
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  4. #4
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    Rep Power 11

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    naja bei einer analyse über weltmarkt imperialismus nicht reinzunehmenm und das als deutsche gruppe, is schon allerhand...aber egal

    ich sehe in dem von dir genannten genau die probleme, vor allem die prioritäten. es kommt in der broschüre so rüber, als wenn nation und staat das eigentliche problem wären. es fehlt völlig die klare tatsache, der kapitalismus is das problem , und die anderen dinge die sich aus ihm ergebende erscheinung. daraus folgt dann auch diese seltsame praxis, die nation als größeren gegner anzusehen als die kapitalisten, die irgendwie als bessere opfer des systems angesehen werden.

    ganz zu schweigen davon das sie keine kampfperspektive haben, sondern nur kritik, die, wenn alle sie verstanden und gelesen haben, zum kommunismus führt...irgendwie
  5. #5
    Join Date Jul 2010
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    Ich muss sagen, ich habe mit Imperialismustheorien allgemein so meine Probleme. Das führt mir zu schnell in die Unterstützung nationalchauvinistischer, recht fragwürdige Taktiken anwendender Gruppen die mensch als Kommunist_in sonst nicht mit der Kneifzange anfangen würde.

    Bzgl .der Kapitalismus ist der Hauptwiderspruch würde ich widersprechen. Ich sehe den Kapitalismus als ein zu anderen kongruentes Unterdrückungsystem von mehreren.
    Auf jeden Fall das weltweit gravierendste, aber wie die Vergangenheit gezeigt hat erledigt eine kommunistische Revolution den Nationalismus nicht gleich mit, im Gegenteil. Das heißt jetzt aber nicht das die Bekämpfung des Nationalstaats der des Kapitalismus übergeordnet ist, und das habe ich zB auch aus der Broschüre so nicht so rauslesen können.

    Den Vorwurf der fehlenden Kampfperspektive bezieht sich aber jetzt nicht auf die Praxis der Gruppe an sich sondern auf das offen lassen bzw Nichtanschneiden praktischer Wege innerhalb der Texte, oder?
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  6. #6
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    zum imperialismus: nationalchauvinistisch sind bewegungen die andere nationen unterderücken wollen, antiimperialistisch sind bewegungen die ihre nation aus eben solcher unterdrückung befreien wollen...aber ich weiss schon was du sagen willst..

    das sehe ich anders bezüglich des kapitalismus, der ist die vorraussetzung für die anderen erscheinungen, also muss er beseitigt werden, um die anderen probleme lösen zu KÖNNEN.

    zur praxis bei ug: ich meinte jetzt konkret das buch, doch den vorwurf würde ich auch auf die praxis des bündnisses ausweiten. da sie sich vor einer klaren klassenkämpferischen und internationalistischen linie drücken, eiern sie son bischen orietierungslos rum hab ich das gefühl, um irgendwie ihre theoretische orietierung praxis werden zu lassen.
  7. #7
    Join Date Jul 2010
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    zum imperialismus: nationalchauvinistisch sind bewegungen die andere nationen unterderücken wollen, antiimperialistisch sind bewegungen die ihre nation aus eben solcher unterdrückung befreien wollen...aber ich weiss schon was du sagen willst..
    Was ist mit Bewegungen die im Namen der nationalen Befreiung gegen äußere Kräfte das eigene Volk unterdrücken? Ich kann mich zB mit weiten Teilen des "Widerstands" im Irak beim besten Willen nicht solidarisieren
    Oder was ist eigentlich wenn zwei mariginale Bewegungen dasselbe Stück Land wollen (zB Nigeria, da ist das an der Tagesordnung) wenn alle Parteien dort seit Ewigkeiten wohnen und der Sieg der einen Partei nur eine Unterdrückung der anderen zur Folge hätte? Die Hamas zB will die Juden ins Meer fegen, es gibt zu ihr in Gaza keine Alternative mehr weil sie die anderen insbesondere sozialistische Kräfte plattmacht.
    elbterklärte kommunistische Regime müssen auch nicht der Hammer sein, ich lebe lieber im Kapitalismus als in Nordkorea und ich glaube die Mehrheit der dortigen Bevölkerung dürfte kommunistischen Ideen soweit entfremdet sein wie nur irgendwie denkbar.
    Und jetzt? Irgendwie bleibt beim konsequenten Antiimperialismus für mich nicht mehr viel übrig. Aber vielleicht seh ich das ja auch komplett falsch?


    Bzgl. Kapitalismus als Hauptwiderspruch vs. Unity of Opression...
    - ohne eine vernünftige Staatskritik/Nationalismuskritik bekommst du eine Diktatur des Proletariats die in der Herrschaft der Bürokraten, Revolutionswächter und im Staatskapitalismus endet.
    - ohne eine vernünftige Kritik am Rassismus ein nominell sozialistisches System das andere Ethnien außer der dominierenden ausbeutet und verfolgt.
    - ohne eine vernünftige Kritik am Patriarchat sind dann Frauen zwar nominell gleichberechtigt, die reproduktive Arbeit bleibt trotzdem an ihnen hängen.
    - ohne auf Nachhaltigkeit und Ökologie zu achten sitzt du am Ende mit einer großflächig verwüsteten und teilweise nuklear verstrahlten Region da was langfristig die Produktivkräfte eher schwächt als stärkt.

    Alles in der Sowjetunion und den anderen Warschauer Pakt Staaten so gelaufen.

    Ich bin der Meinung das sich das nicht trennen lässt, entweder du hebst alle Herrschafts- bzw Unterdrückungsverhältnisse soweit wie möglich auf oder du fällt selbst auf das Problem das du glaubtest losgeworden zu sein wieder zurück, am Ende beuten dann "kommunistische" Parteikader die Arbeiter_innen im Namen der nationalen Konkurrenzfähigkeit aus. Zumindest der konsequente Anspruch sollte da sein.
    Ich halte die alleinige Versteifung auf den Kapitalismus für einen gefährlichen Trugschluss.
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  8. #8
    Join Date Jun 2010
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    der kampf um befreiung von besatzung und unterdrückung ist auch dann legitim, wenn daran reaktionäre kräfte teilnehmen.wir haben hier aber den luxus uns die adressaten der konkreten solidarität auszusuchen, und da gibt es in fast allen gerechtfertgiten befreiungskämpfen fortschrittliche kräfte. die sind entweder marginalisiert, wie in palästina/israel und irak, oder aber führend wie in einigen asiatischen und lateinamerikanischen ländern. ich verstehe also nicht wieso der kampf gegen den imperialismus deswegen nicht mehr wichtig ist.das ist in den entsprechenden ländern für die leute das hauptproblem und muss gelöst werden. solange nationale unterdrückung herrscht, ist es schwer oder unmöglich die soziale frage zu stellen( sagt schon der gute marx).

    eine staatskritik usw. bringt garnichts, wenn man das wesen der ganzen geschichte nicht begreift. erst wenn die notwendigkeit für staaten und nationen nicht mehr ist, werden sie verschwinden. keiner sagt dass man die anderen teile nicht auch bekämpfen muss, nur ,muss das problem mit dem kapitalismus geklärt sein, um damit erfolg zu haben.

    zu nordkorea: die behaupten weder kommunistisch zu sein, noch irgend etwas mit dem marxismus-leninismus zu tun zu haben. ich halte diesen staat auch nicht für sozialistisch.allerdings wäre ich mit schnellen urteilen vorsichtig, was die presse so über das land sagt, is schon einwenig übertrieben. die leben dort wesentlich besser als die leute in vielen anderen asiatischen ländern. ich kenn leute die da waren...

    die geschichte der SU und co würde ich nicht einfach so über den kamm scheren, meiner meinung nach gabs es da schon zeiten wo sozialismus vorhanden war. das heisst aber nicht das paradies, sonder die vorrausetzungen die probleme der menschen zu lösen.

    das mit dem ausbeuten und den kadern hab ich nich verstanden...ökonomisch gesehen...
  9. #9
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    Rep Power 9

    Post Theorienmangel & Ohnmacht

    Hi!

    Originally Posted by eclipse;
    I ein wenig klassenkämpferischer dürfte es schon sein. Beziehungsweise erhältst du den Eindruck "naja, wenn es eh nichts richtiges im falschen gibt setzte ich mich bis zur Weltrevolution hin und drehe Däumchen" und das kanns nicht sein.
    Es gibt eben keine neue Theorie. Und die alte ist in der Praxis falsifiziert.
    So oder ähnlich würde ich die Motivationslage der meisten Kapitalismusgegner beschreiben?

    Klassenkampf ist vermutlich ein systemimmanenter Prozess um die sich akkumulierenden "Fehler" explosiv abzubauen. Er hat aber bisher stets nur dazu geführt, dass die schärfsten Formen der Ausbeutung auf andere schwächere Individuen abgewälzt wurden.

    So konnte beispielsweise der Rassismus in den USA erst dann abgebaut werden, als die Schwarzen nicht mehr der Hauptlieferant des Surplusprofit für die materielle Korruption des bewusstseinsarmen Volkskörpers waren, sonder dieser durch die Vormachtsstellung des Dollar aus der ganzen Welt abgepresst werden konnte! Marx nicht nur lesen, sondern auch begreifen -> es ist immer das gleiche in den bewusstseinsarmen Formationen: Nichts als PV nach PK, die Demokratie macht dabei keine Ausnahme!

    Damit war das opportunistische Individuum stets zufrieden, weshalb ganzheitlich also dem Klassenkampf wohl eher eine systemstabilisierende Funktion zukommt.

    unity of opposites

    Originally Posted by eclipse;
    ... auch nicht so sicher bin, ist die Einordnung des Nationalsozialismus. Ich bin schon der Meinung das der nicht allein nur über den Kamm eines völkische Antikapitalismus geschert werden kann
    Was bitte hat Faschismus mit "völkischem Antikapitalismus" zu tun?

    Nicht jeder kapitalistische Staat ist ein faschistischer, aber jeder faschistische Staat ist ein kapitalistischer!

    Bitte Faschismus nicht mit Diktatur verwechseln!

    Herrschaftsformen der Bourgeoisie hab ich versucht hier zu erläutern.
    Ausser wütenden Protest von Rechts wie Links, kam bisher leider keine konstruktive Mitarbeit, aber die ökonomischen, und damit nach Marx die entscheidenden, Aussagen von mir konnte auch noch niemand wiederlegen!

    Demokratie, Langform

    democracie, short version

    Originally Posted by eclipse;
    eine staatskritik usw. bringt garnichts, wenn man das wesen der ganzen geschichte nicht begreift. erst wenn die notwendigkeit für staaten und nationen nicht mehr ist, werden sie verschwinden. keiner sagt dass man die anderen teile nicht auch bekämpfen muss, nur ,muss das problem mit dem kapitalismus geklärt sein,
    Was sind denn die Notwendigkeiten für Nation und Staat? Ganz einfach der Kampf der Horden gegeneinander! Nichts sonst. Und den will niemand aufgeben, auch die Horde selbst nicht. Sie will ihre Gene weiter explosiv vermehren und/oder mit Offroadern alles kaputtkonsumieren, oder?

    Originally Posted by eclipse;
    das sehe ich anders bezüglich des kapitalismus, der ist die vorraussetzung für die anderen erscheinungen, also muss er beseitigt werden, um die anderen probleme lösen zu KÖNNEN.
    Wie gesagt, im Prinzip richtig. Nur muss man dazu begreifen, dass der Kap. nichts anderes ist als PV nach PK im Sinne Marx, oder psychologisch ausgedrückt "Lassez faire" und zwar im ganzheitlichen Sinne gemeint, also unbewusstes Leben.

    Ich bezeichne diese Stufe als Opportunismus.

    Versuch eines Fazit:

    Die Menschheit hätte im 20.Jhrdt. die Chance gehabt die opportunistischen Formationen zu überwinden. Lenin hatte gestützt auf die Tatsache, dass die macht der Bourgeoisie noch keine globale war, ein lokales Experiment gestartet. Die Arbeiterklassen der Ausbeuterdemokratien sind nicht gefolgt. Sie haben sich zunehmend am Kolonialismus und Neoliberalismus bereichert, den "Ossi" mit seinen armseligen Autos belächelt und haben den lieben Gott einen guten Mann sein lassen.

    Jetzt, nachdem sie, also die Arbeiterklassen der Ausbeuterdemokratien, den real existierenden Sozialismus mit all seinen Problemen die m.E. nach grösstenteils aus der ökonomischen Minderheit und Rückständigkeit resultierten, mit dem Vorzeigen der Produkte iher Kakao und Bananen, und Öl-und Sex"sklaven" zunächst in die Paranoia getrieben haben, um ihn dann für Spitzenlöhne genüsslich kaputt zu rüsten (Reagan-Natodoppelbeschluss), jetzt will jemand erzählen, wirklich "erzählen" ein Märchen vermutlich, dass diese Arbeiterklasse nun einen Kommunismus aufbauen will?

    Originally Posted by eclipse;
    ich lebe lieber im Kapitalismus als in Nordkorea und ich glaube die Mehrheit der dortigen Bevölkerung dürfte kommunistischen Ideen soweit entfremdet sein wie nur irgendwie denkbar.
    Konsequenterweise müsstest Du sagen, Du lebst lieber in den Ausbeuterdemokratien, wo Du selbst als HartzIV immer noch mehr bekommst als der chinesische Sparlampenproduzierende Arbeiter der für 85 Cent/h 300 Stunden im Monate (meist alle tage der Woche durch! keinen Sonntag!) fünf jahre Sparlampen für die Demokraten produziert (Phillips und Osram hatten Anteile an der Fabrik) dann, nach 5 jahren war er im Alter von 27 jahren unheilbar quecksilbervergiftet und wird nun weggeschmissen. ( Bericht war vor einigen Monaten auf hessischem Rundfunk, interssiert natürlich das demokratische Konsummonster nicht, er zappt meist weg)...oder....oder....oder ich könnte bestimmt Milliarden weiterer Beispiele bringen, aber wozu?

    Es dringt nicht in die Psyche des Demokraten. Das Prinzip jeder Demokratie, nämlich die Garantie von ungleichem Lohn für gleiche Arbeit, nimmt er gern in Kauf, sofern er auf der "richtigen" Seite steht.

    Demokratie ist die Ausübung einer Religion, sie ist die Daseinsweise des Pantheismus.

    Demokratie ist materielle Korruption bewusstseinsarmer Massen, die man an der enthemmten Ausbeutung der Welt beteiligt.


    Originally Posted by eclipse;
    ... ich glaube die Mehrheit der dortigen Bevölkerung dürfte kommunistischen Ideen soweit entfremdet sein wie nur irgendwie denkbar.
    Woher willst Du das wissen, und was noch viel wichtiger ist: Was sind denn Deine kommunistischen Ideen für heute?

    Die gerechte Kaputtkonsumption des Planeten durch den in 10 Milliardenströmen zum Fussballspiel rasenden Offroaderfan?



    Viele Grüsse
    Last edited by Philzer; 26th July 2010 at 12:58.
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    thanks to Basti
  10. #10
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    @thälmann:
    Ich denke das es wichtig wäre, eine Stärkung progressiver Kräfte und internationalistischer statt nationalistischer Impulse voranzutreiben. Es bringt wenig die eine Unterdrückung durch eine andere, möglicherweise regionalere zu ersetzen. Mal abgesehen davon, das die "regionale Alternative" weiterhin von globalen Dynamiken beeinflussbar und abhängig bleibt. Staats- und Kapitalismuskritik bedingen einander. Da wo Arbeiter_innenselbstverwaltung ist, ist kein Staat.

    ich kenn leute die da waren...
    Wa haben die denn so erzählt? Und wo waren die genau? Pjöngjang ist nicht Nordkorea. Ich habe mich in ner Zeit in der ich mit einer gebürtigen Südkoreanerin zusammen war recht viel mit dem Konflikt beschäftigt, dabei jede Menge Statements nordkoreanischer Flüchtlinge gelesen denen du für ihr Lebtag nicht mehr mit Anti-Imperialismus und Kommunismus zu kommen brauchst. Sprüche wie:"Naja, ein Atomkrieg wäre jetzt auch nicht mehr wirklich schlimmer, dann wäre es wenigstens vorbei."
    Teilweise halt Leute die Verwandte im nordkoreanischen Lagersystem haben oder e selbst durchlaufen haben. Ist natürlich alles medial aufbereitet, aber wie du richtig sagst, ich habe keine andere Möglichkeit der Informationsgewinnung.
    Von daher wäre ich an Statements von "Leuten die da waren" schon sehr interessiert.

    die geschichte der SU und co würde ich nicht einfach so über den kamm scheren, meiner meinung nach gabs es da schon zeiten wo sozialismus vorhanden war. das heisst aber nicht das paradies, sonder die vorrausetzungen die probleme der menschen zu lösen.
    Da hast du recht, das war grob polemisch. Sorry. Trotzdem sehe ich in der Sowjetunion einen Apparat der sich recht schnell von der kommunistischen Zielsetzung entfernt hat.

    Zweiklassen/Ökonomisch:
    Hab jetzt auf die schnelle nur nen trotzkistischen Text gefunden. Halt Privilegiengesellschaft auf der Basis von Angehörigkeit an die Bürokratie und Parteimitgliedschaft...
    http://www.wsws.org/exhibits/1937/lecture3.htm

    @philzer:
    Du zitierst falsch, reisst Dinge aus dem Kontext. Lese doch bitte nochmal drüber.

    Deine Theorien halte ich ehrlich gesagt auch für sehr verkürzt, ich muss aber zugeben das ich die nach der ersten Debatte in dem sozialistischen Forum nur noch überflogen habe und auch keine Lust habe die in der Form hier zum Thema zu machen. Dein Hauptfehler meiner Meinung nach ist die Psychologisierung materieller Prozesse, du schließt damit quasi vom Ergebnis auf die Vorrausetzung. Ich finde das du einige interessante Gedanken formulierst, aber mach doch bitte dafür einen neuen Thread auf oder argumentiere hier am Thema auf einer Basis die nicht das Lesen zig ellenlanger, schwer nachvollziehbar formulierter Texte vorraussetzt. Danke.

    Und beschäftige dich auch nochmal mit deinen Kritiker_innen, die sind bei weitem nicht so destruktiv wie du tust. Zumindest haben sie um einiges mehr Geduld als ich gerade noch übrig habe nachdem ich mit deinen Texten um ein gutes Stück meiner Lebenzeit beraubt wurde.

    Ich zitiere:
    reaktionär sind sie insofern, als du gar kein subjekt der veränderung hast. wenn im marxismus das revolutionäre subjekt die arbeiterklasse jeden landes ist, siehst du noch eine reaktionäre, unwissende (selbstsüchtige) masse, die den wenigen wahrhaft einsichtigen (vierdimensionalen?) entgegensteht. mit solchen auffassungen kannst du eine zweite scientology-kirche gründen, aber keine politische bewegung, die um kulturelle hegemonie kämpft. (im endeffekt steht so eine auffassung GEGEN die (berechtigten) interessen der massen, und zwar nicht nur in den metropolen, sondern auch in der ausgebeuteten 3. welt.)

    die globalisierung hat nicht den klassenkampf aufgehoben, sie verleiht ihm nur andere und neue formen (z. b. neue [technische] kommunikationsformen). das auch die massen der metropolen indirekt an der ausbeutung der 3. welt profitieren ist richtig. aber darum darf man sie doch nicht abschreiben. man muß ihen geduldig erklären, warum auch sie nicht frei sein können, wenn nicht ALLE menschen frei sind. und ich denke, daß diese aufgabe nicht völlig hoffnungslos ist.
    Und ja, ich lebe lieber in Ausbeuterdemokratien als in Ausbeuterparteidiktaturen, so what? Macht keins von beidem richtiger.
    Und nein, das liegt nicht am materiellen Wohlstand sondern an den politischen Freiheiten. Beides bedingt einander nicht! Armut ungleich autoritäre Staats - oder Gesellschaftsformation.

    Dein Fazit spricht übrigens Probleme an, die in der Nationalismuskritik der Broschüre recht gut hervorgehoben werden. Interesse der Arbeiter_innen am Erfolg des Staates als ideeller Gesamtkapitalist etc. Um mal als Thema zurückzukommen.

    Woher willst Du das wissen, und was noch viel wichtiger ist: Was sind denn Deine kommunistischen Ideen für heute?

    Die gerechte Kaputtkonsumption des Planeten durch den in 10 Milliardenströmen zum Fussballspiel rasenden Offroaderfan?
    Soll ich das auf der Basis dämlicher Unterstellungen diskutieren?
    Ist wieder sehr weit ab vom Thema, ich werfe nur mal Stichwörter hin:

    Kommunistischer, klassenkämpferischer Anarchismus unter Berücksichtigung der Intersektionalität von Unterdrückungsformen, Ansteuern einer weltweiten, nachhaltigen aber hochtechnisierten Überflussgesellschaft, Findung wirksamer, effizienter Formen kollektiven Eigentums und konsensueller Entscheidungsfindungen, Synkretizismus verschiedener linker Srömungen (obwohl das auch wieder ein religiös belastetes Wort ist, das ich am liebsten vermeiden würde. Anders als dir (scheint mir) ist mir eine Trennung politischer und religiöser Weltanschauungen sehr wichtig). Transnationalismus. Schaffung einer weitestgehend integrativen statt exklusiven Bewegung.
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  11. #11
    Join Date Mar 2010
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    Default Psychologie und mehr ...

    Hi eclipse!

    Vorweg. Ich habe ein technisches Studium als Konstrukteur und sehe mich nur als Hobby-Philosoph. Von daher wird also sicherlich vieles verkürzt sein, obwohl ich eben die strenge Abstraktion von den Phenomenologien als ein wissenschaftliches Grundprinzip betrachte welches man kennen sollte.

    Originally Posted by eclipse;
    Hab jetzt auf die schnelle nur nen trotzkistischen Text gefunden. Halt Privilegiengesellschaft auf der Basis von Angehörigkeit an die Bürokratie und Parteimitgliedschaft...
    Gut dass Du Trotzky erwähnst. Er ist ein gutes Beispiel, wie der Untergang des Ostblocks überhaupt, das die Leninsche Idee mit dem Einparteiensystem, "Partei neuen Typus" falsifiziert ist. Nur hat er eben nicht geleistet, wie Rosa auch nicht, Kriterien zu finden, mit denen man einen Pluralismus gestalten kann, ohne in den esoterischen Pluralismus der opportunistischen Formationen zurückzufallen! Und musste deshalb scheitern.
    Pluralismus

    Originally Posted by eclipse;
    Dein Hauptfehler meiner Meinung nach ist die Psychologisierung materieller Prozesse,
    Und Du verstehst m.E. nach nicht, dass das Fehlen der Psychanalyse und weiter auch der Soziobiologie, beides bekanntermassen sehr junge Wissenschaftsbereiche, exakt die Hauptmängel des M/L sind, weil er eben, bestärkt möglich durch das Einparteiensystem, ich nenn das lustig Personotheismus, eben nicht kontinuierlich weiterentwickelt wurde, sondern zu einer neuen atheistischen Religion gemacht wurde. ( unter Religion versteh ich immer wenn man sich auf einen höheren Geist bezieht/beruft o.s.ä.)

    Der Zerfall begann m.E. nach mit der erfolgreichen Erpressung Chrustschows durch Kennedy. Der rest war lediglich eine Art "Massenträgheit".

    Begreife:

    Eine Philosophie kann nur so gut sein wie die Gesamtheit der wissenschaftlichen Erkenntnisse die sie zu reflektieren mag! (o.s.ä.)

    Originally Posted by eclipse;
    Lesen zig ellenlanger, schwer nachvollziehbar formulierter Texte vorraussetzt. Danke.
    Bist Du mir böse wenn ich darauf mit Nietzsche antworte:

    "Wer den Leser kennt tut nichts mehr für den Leser" aus Zarathustra "Vom Lesen und Schreiben"

    Was tust Du dann hier? Ist Bild dann nicht besser?

    Emotionen ablassen/hochkochen?

    Begreife:

    Emotionen sind die Steuersignale des unbewussten Lebens, die wir von dort übernommen haben, und mit denen man logischerweise niemals die regeln desselben überwinden kann! Also Fressen und gefressen werden spiegelt sich in den opportunistischen Formationen als: Krieg-Frieden-Krieg.

    Falls es jemals ein Verlassen der opp.F. geben sollte, dann kann dies nur mit in der Gesellschaft angewendeter Wissenschaft erfolgen. Oder eben nie.
    So wie es im Moment aussieht.

    Originally Posted by eclipse;
    Und ja, ich lebe lieber in Ausbeuterdemokratien als in Ausbeuterparteidiktaturen, so what? Macht keins von beidem richtiger.
    Und mit dieser Einstellung ist der Status Quo manifestiert. Basta. Was willst Du dann hier? Schnall ich nicht. Kommunismus + Westgeld? Wie wir in der DDR immer gesagt haben? Träum weiter.


    Originally Posted by eclipse;
    Und nein, das liegt nicht am materiellen Wohlstand sondern an den politischen Freiheiten. Beides bedingt einander nicht! Armut ungleich autoritäre Staats - oder Gesellschaftsformation.
    Soviel, was nun Dummheit?, Frechheit? Ich weiss es nicht.

    1. Wenn Du mal bissl Philosophie lesen würdest, wüsstest Du, dass Macht durch gemeinsame Interessen erreicht wird, durch nichts sonst. Was bitte sind denn die politischen Freiheiten??? Es sind ökonomische Freiheiten andere Menschen ausbeuten zu dürfen! Und nichts sonst! Der Ausbeuterdemokrat fährt nach Indien, Ägypten etc ( die geilste "künstliche Demokratie", warum geht das? weisst Du so etwas, kannst Du irgendetwas auf der Welt erklären? ) aber der Inder kann nicht mit einem Gegenbesuch antworten ....

    Demokratie ist die materielle Korruption von Massen, die man an der Ausbeutung anderer Massen beteiligt. Ja, Du bist Ausbeuter, und das noch gern. Was willst Du mit einem Kommunismus wo Du all diese tierisch guten Privilegien verlierst? Glaub mir, solange es "Dich" gibt, wird es keinen Kommunismus geben.

    2. Die reisefreiheit in den Westen konnte bsw. nicht gewährt werden, weil wir im Sozialismus eine abgeflachte Lohndynamik angestrebt haben, also bsw. (kannst Du bei Bahro nachlesen) Putzfrau - Betriebsdirektor: 1 zu 5, Putzfrau 400 M Direktor: 2000 M.

    -> also wären alle die von einer stärkeren Lohndynamik profitiert hätten alle überdurchschnittlichen Leistungsträger verdampft. Ärzte und Ingenieure etc.
    Ja , ich weiss interessiert Euch alles nicht, ihr wollt nur alles kaputtkonsumieren.....

    Originally Posted by eclipse;
    Kommunistischer, klassenkämpferischer Anarchismus unter Berücksichtigung der Intersektionalität von Unterdrückungsformen, Ansteuern einer weltweiten, nachhaltigen aber hochtechnisierten Überflussgesellschaft, Findung wirksamer, effizienter Formen kollektiven Eigentums und konsensueller Entscheidungsfindungen, Synkretizismus verschiedener linker Srömungen (obwohl das auch wieder ein religiös belastetes Wort ist, das ich am liebsten vermeiden würde. Anders als dir (scheint mir) ist mir eine Trennung politischer und religiöser Weltanschauungen sehr wichtig). Transnationalismus. Schaffung einer weitestgehend integrativen statt exklusiven Bewegung.
    Aha, das ist also nun Dein leicht lesbarer Gegentext. Jaja, die Anarchisten haben mindestens zwei philosophische Grundsatzelemente nicht begriffen:

    1. das evolutionäre Gesetz zur Schaffung immer grösserer Einheiten
    2. das Paradoxon der dreidimensionalen Freiheit
    ( also dass sich jede gegegeben Freiheit, z.B. nach einer Revolution, selbst wieder vernichtet, sobald das gesetz des Stärkeren (auch in der Form des Besseren!!!) wieder zur geltung kommt. ( Marx
    Arbeiterassoziationen bsw. sind sehr lustig unter diesem Aspekt )

    Überflussgesellschaft?? Piept es bei Dir? Bei Attack wurde vor ca einem halben Jahr ein Film gezeigt, dass wir jetzt schon, wenn alle so leben wollten wie die "Reichen in den Ausbeuterdemokratien" wir 5 bis 7 Planeten bräuchten.

    Fazit:

    Du bist gut aufgehoben in diesem unwissenschaftlichen Forum hier.
    Ich habe ja, wie Du an meinen Posts sehen kannst am Anfang als ich hierher kam auch wesentlich mehr erwartet. Es ist von religiösen Individuen beherrscht, nämlich demokratischen Pantheisten aus den Ausbeuterdemokratien, die, ob sie es begreifen oder nicht, die Ideologie, zumindest aber die Bewusstseinsstufe der Bourgeoisie, grossteils übernommen haben.

    So habe ich mich ehrlich schon gefragt, ob dieses Forum nicht gar von der Bourgeoisie selbst betrieben wird, einfach um zu schauen wie "unwissenschaftlich" die Linken in aller Welt sind, ob sie noch fein die Rolle der Altruisten in der "ESS Kapitalismus" spielen und so das System stärken, oder ob etwa, was im Moment total ausgeschlossen ist, der Status Quo in Gefahr wäre.

    Originally Posted by eclipse;
    Anders als dir (scheint mir) ist mir eine Trennung politischer und religiöser Weltanschauungen sehr wichtig).
    Was meinst Du damit? Die Glaubensfreiheit? Also gelebte Schizophrenie zwischen Theorie und Praxis?

    Viele Grüsse
    Last edited by Philzer; 26th July 2010 at 18:25.
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  12. #12
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    Sry, keinen Bock auf nen Haufen halbgarer Untertellungen und Polemiken zu antworten.

    Schön, das du die eine, wahre Lehre für dich gefunden hast. Kannst du dafür dann bitte nen neuen Thread aufmachen? Dieser hier interessiert mich nämlich eigentlich.
    [FONT="Times New Roman"]All the higher, more penetrating ideals are revolutionary. They present themselves far less in the guise of past experience than in that of probable causes of future experience, factors to which the environment and the lessons it has so far taught us must learn to bend. - William James

    You motherfuckers, you’ll sing someday! - the Dresden Dolls, Sing
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  13. #13
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    Default Grenzen des dreidimensionalen individuums

    Hi!

    Sry, keinen Bock auf nen Haufen halbgarer Untertellungen und Polemiken zu antworten.
    Der Ausbeuter verdrängt. Das war schon immer so.

    Schön, das du die eine, wahre Lehre für dich gefunden hast. Kannst du dafür dann bitte nen neuen Thread aufmachen? Dieser hier interessiert mich nämlich eigentlich.
    Es gibt einige Threads dazu von mir, eine philosophie ist es vermutlich noch nicht. was gibt es von Dir ausser Schlaraffenlandträume und ähnlichen Unsinn wie:"Überflussgesellschaft"

    Überfluss hat es bisher immer nur bei den Ausbeutern gegeben. Denn sie stehlen diesen Überfluss von den anderen. Wenn es nicht gestohlen ist, dann kann es keinen Überfluss geben! Wer sollte den so Doof sein diesen zu produzieren und zu bezahlen. Sorry, Du kannst vermutlich nicht "bis drei denken". Schonmal was von Dialektik gehört?

    Der Überfluss bsw bei ALDI und Co kommt zustande, weil man mit dem Geschäft den Sklaven billig schuften zu lassen (China, Indien etc) und dies dann mit hohem Profit bei den "Reichen" in den Ausbeuterdemokratien mit gutem Gewinn zu verkaufen, eben das Giergesteuerte Individuum massenhaft anzieht, genau dieses zu tun.

    Und solchen hahnebüchenen Unsinn den Du hier verzapfst wie:

    Originally Posted by eclipse
    Ich bin schon der Meinung das der nicht allein nur über den Kamm eines völkische Antikapitalismus geschert werden kann
    den kann man nicht stehen lassen Du Weltverdreher!

    Faschismus ist die Diktatur der Bourgeoisie, die Interessenbündelung wird über idelle Korruption erzielt -> Alleinstellungsideologie (wird benötigt da Kadavergehorsam für den Krieg gebraucht wird), sie wird immer dann gemacht, wenn es der Bourgeoisie nicht gelingt eine materielle Korruption, also Demokratie, zu realisieren. NICHTS SONST!

    Democracy

    Aber Du willst nicht denken, oder kannst es nicht, begreifst nicht, dass eine neue Formation, die sich von den opp. Formationen unterscheiden soll, nicht durch WILLEN
    ( dreidimensionale Ethik - Opportunismus ) sondern nur N U R durch wissenschaftliche Gestaltung erreichen lässt. Also muss zunächst die Theorie da sein. Der Marxismus vom Stand Lenins kann dazu nicht mehr ausreichen, sonst wäre er nicht verreckt, wegen gieriger Individuen wie Dir!

    Die nichts, absolut gar nichts von der Welt verstehen, und "Meinen" ( Meinung ist Ausdruckgewordener opportunismus und eines Menschen unwürdig ) dass sie bei Übernahme der Ideologie der Bourgeoisie:

    Originally Posted by eclipse
    Anders als dir (scheint mir) ist mir eine Trennung politischer und religiöser Weltanschauungen sehr wichtig).
    eine bessere Gesellschaft bauen können. Weil sie nicht begreifen dass Theorie und Praxis eine Einheit bilden, und dass die Elemente der bürgerlichen Ideologie, wie Meinungsfreiheit, das Anbeten eines unwissenschaftlichen Freiheitsbegriffes überhaupt etc eben nur im Pantheismus der Bourgeoisie funktionieren und ihn tragen und erhalten.

    Sie sorgen nämlich dafür, dass all diese Religionen und sonstigen esoterischen Schlaraffenlandträume, sie schiessen täglich aus dem Boden wie hier 5.Dimension, sich als eventuelle Kraftvektoren in der Gesellschaft gegenseitig aufheben, und so nur ein Kraftvektor übrigbleibt! Das Kapital!

    Dies einem pantheistischen Demokraten erklären zu wollen, gleicht dem Versuch einem Dinosaurier die Infinitesimalrechnung beibringen zu wollen!


    Viele Grüsse ins Nichtswissen!

    PS: Lerne endlich mal was! Vielleicht fängst Du mal bei Freud an?
    Last edited by Philzer; 12th August 2010 at 08:31.
    [FONT=Arial Black]
    truth is a process
    [/FONT]
    thanks to Basti

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