Autonome-Antifa
12th October 2008, 23:43
In the morning on October, 10th, 2008, Filatov «Fedjay»
Feodor Vasilevich has died in hospital from plural knife
wounds. He was only 27 years old.
In 7:30 a.m. he came out from entrance of the house. He
was attacked by four unknown persons, armed with knives.
There is no doubt that these people planned this attack.
As a result, having received numerous knives’s injuries,
Feodor Filatov has been taken to hospital on the
ambulance. Feodor has died in hospital, without coming to
his senses.
We, friends and comrades, deeply grieve over his untimely
death. We remember not pass by the stranger’s
misfortune or leave a comrade in a trouble. It was one of
those people who stood at basis of Moscow Trojan
Skinheads, community of apolitical antiracist skinheads
from Moscow and Moscow Region. He made for development of
Russian antiracist skinhead scene so much as nobody else.
There is no doubt, that he was murdered for his believes.
Memory of him will eternally live in our hearts. Rest in
peace, the brother.
Never forget! Never forgive!
http://de.indymedia.org/img/extlink.gif http://ru.indymedia.org/newswire/display/21024/index.php
http://de.indymedia.org/img/extlink.gif http://tupikin.livejournal.com/364507.html
Wir trauern um unseren Freund und Genossen
Filatov «Fedjay» Feodor Vasilevich
Филатов "Федяй" Фёдор Васильевич
02.04.1981 - 10.10.2008
In den frühen Morgenstunden des 10. Oktobers 2008 wurde unser Freund “Fedjay“ aus Moskau ermordet. Der 27-jährige “Fedjay“ Feodor Vasilevich Filatov verstarb im Krankenhaus infolge mehrerer Stichwunden.
Er ging gegen ca. 7:30 zur Arbeit, als er direkt vor seinem Wohnhaus von vier Unbekannten, die mit Messern bewaffnet waren, angegriffen wurde. Aufgrund der zahlreichen Stichverletzungen wurde Feodor Filatov ins Krankenhaus gebracht. Feodor starb im Krankenhaus ohne wieder zu Bewußtsein zu gelangen.
Wir, seine Freunde und Genossen, sind zutiefst betrübt über seinen viel zu frühen Tod. Wir erinnern uns an Ihn als einen aufrichtigen Freund der weder Fremde in Not, noch seine Genossen und Freunde in bedrohlichen Situationen im Stich ließ. Er gehörte zum Kern der Moscow-Trojan-Skinheads, einem Zusammenschluss „apolitischer“ antirassistischer SHARP-Skinheads aus Moskau und dem Moskauer Umland. Zur Entwicklung der russischen antirassistischen Skinhead-Szene trug er bei wie kein anderer. Hier in Berlin ist er uns noch in guter Erinnerung: Im Februar 2008 war er für eine Woche zu Besuch, im Mai 2008 besuchten wir ihn in Moskau.
Es gibt keinen Zweifel für uns, dass er für seine antifaschistischen Überzeugungen ermordet wurde. Sein Gesicht war den meisten Neo-Nazis in Moskau und Russland bekannt, auf mehreren russischen “Anti-Antifa“-Websites sind Fotos von ihm veröffentlicht worden. Auch Tatort und Tatzeit lassen keinen anderen Schluss zu, dass Feodor Filatov, gezielt von Anti-Antifa-Aktivisten ausgespäht und anschließend gezielt ermordet wurde.
Die Erinnerung an ihn wird ewig in unseren Herzen leben.
Ruhe in Frieden, Bruder.
Wir werden ihn nie vergessen und wir werden niemals vergeben.
Мы не забудем и не простим
Нет Гадам Пощады - No Mercy for fascist scum!
Fedyaj hinterlässt seine Freundin, Mutter und Schwester mit ihrer Tochter. Da Beerdigungen in Moskau sehr teuer sind und Fedyaj aus einfachen Verhältnissen stammt, sammeln russische AntifaschistInnen bereits seit gestern Geld für die Beerdigung und für die Unterstützung seiner Familie. Fedjay, der aus einfachen Verhältnissen stammt hinterlässt seine Freundin, Mutter und Schwester. Für die Beerdigungskosten, die in Moskau ungewöhnlich hoch sind und zur Unterstützung seiner Familie haben seine Freunde bereits Geld gesammelt. Am Montag, 13.10.08 werden die russische Hardcore-Band What We Feel u.a. ein Benefiz-Konzert für ihn veranstalten.
Es wird in den nächsten Tagen Demonstrationen, Gedenkveranstaltungen und andere Aktionen in Russland geben.
Um den Druck auf die russischen Behörden, die den zahlreichen Morden durch rechte Gewalt und dem Anwachsen faschistischer Strukturen tatenlos zusieht, zu erhöhen, fordern wir ausdrücklich dazu auf, vor den russischen Konsulaten und der russischen Botschaft zu demonstrieren und/oder Mahnwachen und sonstige Solidaritätsveranstaltungen zugunsten Fedyaj und der russischen Antifa zu veranstalten bzw. zumindest sich daran zu beteiligen. Auch die Presse sollte hierbei mit einbezogen werden.
Weitere Infos über mögliche Aktionen in Deutschland werden auf den einschlägigen Websites wie www.red-skins.de und http://de.indymedia.org/img/extlink.gif http://de.indymedia.org/ , etc. demnächst veröffentlicht.oder sich daran zu beteiligen.
Wir fordern ebenso alle sich als antifaschistisch verstehenden Menschen aus den russischsprachigen Communities in Deutschland dazu auf, sich diesen Aktionen aktiv anzuschließen. „Sieg über den Faschismus“ darf nicht bedeuten, dass man lediglich in nostalgischer Erinnerung auf das Jahr 1945 zurück blickt und die gefallenen Soldaten der Roten Armee, Partisanen und Veteranen ehrt. Gelebter Antifaschismus bedeutet, dass egal ob im heutigen Russland, der Ukraine, Deutschland oder sonst wo, nationalistisch-faschistische Positionen geächtet werden und faschistische Strukturen bekämpft werden auf allen Ebenen und mit allen Mitteln.
Der größte Unterstützer für solche Taten ist ein zunehmendes Klima des Hasses, der durch extremen Nationalismus, Rassismus und Antisemitismus geschürt wird, während die russische Mehrheitsgesellschaft dieses Klima durch ihre Gleichgültigkeit unterstützt. Die absolute Mehrheit der russischen Strafverfolgungsbehörden stuft die rassistischen Gewalttaten und rechten Morde verharmlosend als „Rowdytum“ (Hooliganismus) ein.
www.myspace.com/moscowtrojanskins
http://de.indymedia.org/img/extlink.gif http://ru.indymedia.org/newswire
http://de.indymedia.org/img/extlink.gif http://siempre.red-skins.de (http://siempre.red-skins.de/)
www.kein-kiez-fuer-nazis.de.vu
www.antifa-dezember.de.vu
Eine weitere Gelegenheit gegen Nazistrukturen innerhalb von Fußballstadien zu protestieren bietet sich übrigens am 18.10.08 – an diesem Tag spielt der SV Babelsberg 03 beim Chemnitzer FC, welcher für seine Nazihools bundesweit bekannt ist. Aus Berlin und Babelsberg fahren Busse! Karten gibt es u.a. hier: www.red-skins.de/wrash/termine.sport/achtung-scortesi-busfahrt-nach-chemnitz-am-18.10.08.html
16.10.08: RASH-Tressen im Bandito Rosso in Berlin ab 20.00 Uhr – Hier können mögliche Soliaktionen zum aktuellen Fall besprochen werden
17.10.08 Lokal/Berlin: Antifaschistische Subkulturen stärken: Rancors und Donkey Work beim RASH/CSB-Allnighter im Lokal:
www.red-skins.de/wrash/termine.kultur/rash-konzerte-im-oktober-november-im-lokal-berlin.html
http://de.indymedia.org/img/extlink.gif http://www.siempreantifascista.tk (http://www.siempreantifascista.tk/)
Feodor Vasilevich has died in hospital from plural knife
wounds. He was only 27 years old.
In 7:30 a.m. he came out from entrance of the house. He
was attacked by four unknown persons, armed with knives.
There is no doubt that these people planned this attack.
As a result, having received numerous knives’s injuries,
Feodor Filatov has been taken to hospital on the
ambulance. Feodor has died in hospital, without coming to
his senses.
We, friends and comrades, deeply grieve over his untimely
death. We remember not pass by the stranger’s
misfortune or leave a comrade in a trouble. It was one of
those people who stood at basis of Moscow Trojan
Skinheads, community of apolitical antiracist skinheads
from Moscow and Moscow Region. He made for development of
Russian antiracist skinhead scene so much as nobody else.
There is no doubt, that he was murdered for his believes.
Memory of him will eternally live in our hearts. Rest in
peace, the brother.
Never forget! Never forgive!
http://de.indymedia.org/img/extlink.gif http://ru.indymedia.org/newswire/display/21024/index.php
http://de.indymedia.org/img/extlink.gif http://tupikin.livejournal.com/364507.html
Wir trauern um unseren Freund und Genossen
Filatov «Fedjay» Feodor Vasilevich
Филатов "Федяй" Фёдор Васильевич
02.04.1981 - 10.10.2008
In den frühen Morgenstunden des 10. Oktobers 2008 wurde unser Freund “Fedjay“ aus Moskau ermordet. Der 27-jährige “Fedjay“ Feodor Vasilevich Filatov verstarb im Krankenhaus infolge mehrerer Stichwunden.
Er ging gegen ca. 7:30 zur Arbeit, als er direkt vor seinem Wohnhaus von vier Unbekannten, die mit Messern bewaffnet waren, angegriffen wurde. Aufgrund der zahlreichen Stichverletzungen wurde Feodor Filatov ins Krankenhaus gebracht. Feodor starb im Krankenhaus ohne wieder zu Bewußtsein zu gelangen.
Wir, seine Freunde und Genossen, sind zutiefst betrübt über seinen viel zu frühen Tod. Wir erinnern uns an Ihn als einen aufrichtigen Freund der weder Fremde in Not, noch seine Genossen und Freunde in bedrohlichen Situationen im Stich ließ. Er gehörte zum Kern der Moscow-Trojan-Skinheads, einem Zusammenschluss „apolitischer“ antirassistischer SHARP-Skinheads aus Moskau und dem Moskauer Umland. Zur Entwicklung der russischen antirassistischen Skinhead-Szene trug er bei wie kein anderer. Hier in Berlin ist er uns noch in guter Erinnerung: Im Februar 2008 war er für eine Woche zu Besuch, im Mai 2008 besuchten wir ihn in Moskau.
Es gibt keinen Zweifel für uns, dass er für seine antifaschistischen Überzeugungen ermordet wurde. Sein Gesicht war den meisten Neo-Nazis in Moskau und Russland bekannt, auf mehreren russischen “Anti-Antifa“-Websites sind Fotos von ihm veröffentlicht worden. Auch Tatort und Tatzeit lassen keinen anderen Schluss zu, dass Feodor Filatov, gezielt von Anti-Antifa-Aktivisten ausgespäht und anschließend gezielt ermordet wurde.
Die Erinnerung an ihn wird ewig in unseren Herzen leben.
Ruhe in Frieden, Bruder.
Wir werden ihn nie vergessen und wir werden niemals vergeben.
Мы не забудем и не простим
Нет Гадам Пощады - No Mercy for fascist scum!
Fedyaj hinterlässt seine Freundin, Mutter und Schwester mit ihrer Tochter. Da Beerdigungen in Moskau sehr teuer sind und Fedyaj aus einfachen Verhältnissen stammt, sammeln russische AntifaschistInnen bereits seit gestern Geld für die Beerdigung und für die Unterstützung seiner Familie. Fedjay, der aus einfachen Verhältnissen stammt hinterlässt seine Freundin, Mutter und Schwester. Für die Beerdigungskosten, die in Moskau ungewöhnlich hoch sind und zur Unterstützung seiner Familie haben seine Freunde bereits Geld gesammelt. Am Montag, 13.10.08 werden die russische Hardcore-Band What We Feel u.a. ein Benefiz-Konzert für ihn veranstalten.
Es wird in den nächsten Tagen Demonstrationen, Gedenkveranstaltungen und andere Aktionen in Russland geben.
Um den Druck auf die russischen Behörden, die den zahlreichen Morden durch rechte Gewalt und dem Anwachsen faschistischer Strukturen tatenlos zusieht, zu erhöhen, fordern wir ausdrücklich dazu auf, vor den russischen Konsulaten und der russischen Botschaft zu demonstrieren und/oder Mahnwachen und sonstige Solidaritätsveranstaltungen zugunsten Fedyaj und der russischen Antifa zu veranstalten bzw. zumindest sich daran zu beteiligen. Auch die Presse sollte hierbei mit einbezogen werden.
Weitere Infos über mögliche Aktionen in Deutschland werden auf den einschlägigen Websites wie www.red-skins.de und http://de.indymedia.org/img/extlink.gif http://de.indymedia.org/ , etc. demnächst veröffentlicht.oder sich daran zu beteiligen.
Wir fordern ebenso alle sich als antifaschistisch verstehenden Menschen aus den russischsprachigen Communities in Deutschland dazu auf, sich diesen Aktionen aktiv anzuschließen. „Sieg über den Faschismus“ darf nicht bedeuten, dass man lediglich in nostalgischer Erinnerung auf das Jahr 1945 zurück blickt und die gefallenen Soldaten der Roten Armee, Partisanen und Veteranen ehrt. Gelebter Antifaschismus bedeutet, dass egal ob im heutigen Russland, der Ukraine, Deutschland oder sonst wo, nationalistisch-faschistische Positionen geächtet werden und faschistische Strukturen bekämpft werden auf allen Ebenen und mit allen Mitteln.
Der größte Unterstützer für solche Taten ist ein zunehmendes Klima des Hasses, der durch extremen Nationalismus, Rassismus und Antisemitismus geschürt wird, während die russische Mehrheitsgesellschaft dieses Klima durch ihre Gleichgültigkeit unterstützt. Die absolute Mehrheit der russischen Strafverfolgungsbehörden stuft die rassistischen Gewalttaten und rechten Morde verharmlosend als „Rowdytum“ (Hooliganismus) ein.
www.myspace.com/moscowtrojanskins
http://de.indymedia.org/img/extlink.gif http://ru.indymedia.org/newswire
http://de.indymedia.org/img/extlink.gif http://siempre.red-skins.de (http://siempre.red-skins.de/)
www.kein-kiez-fuer-nazis.de.vu
www.antifa-dezember.de.vu
Eine weitere Gelegenheit gegen Nazistrukturen innerhalb von Fußballstadien zu protestieren bietet sich übrigens am 18.10.08 – an diesem Tag spielt der SV Babelsberg 03 beim Chemnitzer FC, welcher für seine Nazihools bundesweit bekannt ist. Aus Berlin und Babelsberg fahren Busse! Karten gibt es u.a. hier: www.red-skins.de/wrash/termine.sport/achtung-scortesi-busfahrt-nach-chemnitz-am-18.10.08.html
16.10.08: RASH-Tressen im Bandito Rosso in Berlin ab 20.00 Uhr – Hier können mögliche Soliaktionen zum aktuellen Fall besprochen werden
17.10.08 Lokal/Berlin: Antifaschistische Subkulturen stärken: Rancors und Donkey Work beim RASH/CSB-Allnighter im Lokal:
www.red-skins.de/wrash/termine.kultur/rash-konzerte-im-oktober-november-im-lokal-berlin.html
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